Geschichte von San Vincenzo

SAN VINCENZO

HISTORISCHE NOTIZEN

San Vincenzo befindet sich am ligurischen Meer, auf dem Küstenstreifen südlich von Livorno, an der sogenannten Etruskerküste. Nördlich grenzt San Vincenzo an die Gemeinde von Castagneto Carducci und im Süden an den Küstenpark von Rimigliano, in dem sich das Tal Val di Cornia erstreckt.

San Vincenzo war schon in der Antike bewohnt. Die ersten menschlichen Spuren stammen aus paläolothischen Zeiten und gehen bis zu den heutigen Tagen: eine Tatsache, die sehr wahrscheinlich auf die Position des Orts zwischen den erzhaltigen Hügeln und den Flüssen Cecina und Cornia zurückzuführen ist. Die strategische Lage des Dorfs entging nicht den Etruskern, die es intensiv bewohnten, sowohl aufgrund seiner Nähe zu Populonia, damals als Lucumonia bekannt, als auch wegen der Anwesenheit von Mineralien und großen Wäldern zwischen dem IX Jhd. v.Ch. und dem V Jhd. V.Ch., es war nämlich der Kern eines intensiven Erzabbaus. Der Ortsname wurde zum ersten Mal im Jahr 1285 mit dem Namen Torre di San Vincenzo, eines von den Einwohnern der Stadt Pisa errichteten und heute noch als Gemeindeeigentum bestehender Turm, bescheinigt. Demnach wurde die Stadt von den Römern erobert; von diesen wurde die Via Aurelia durch den Ort gelegt und sehr wahrscheinlich Einsiedlungen und Anlegeplatz erbaut. Die Longhobarden, die neuen Herrscher der Toskana, errichteten ab dem Jahr 1000 die Burg von Biserno auf einem stattlichen Hügel (in der Nähe des Bruchs von San Carlo), die dann Besitz von den Grafen Della Gherardesca wurde.

Im Jahr 1304 zerstörte die Republik von Pisa die Burg und baute den Küstenturm von Neuem, und bildete somit die erste, aus Fischer- und Bauernhäusern bestehende Ortschaft, sogar mit Zoll und Ladebrücke ausgestattet. Nach dem Fall von Pisa unterlag die Ortschaft im Jahr 1406 der florentinischen Herrschaft und wurde Teil der Gemeinde von Campiglia Marittima. Der Unabhängigkeitsdruck vonseiten der Stadt Pisa wegen dem Prunk der Meeresrepublik waren noch nicht erlöscht und zwischen 1494 und 1509 rebellierte Pisa mehrmals dagegen und wurde demnach von florentinischen Truppen überwacht. In diesem Klima geschah zwischenzeitlich einer der wichtigsten Schlachten der toskanischen Geschichte des Jahres 500. Am Küstenturm fand am 17. August 1505 die Schlacht „Battaglia di San Vincenzo“ zwischen den Einwohnern von Florenz und Pisa statt, die von den florentinischen Truppen gewonnen wurde. Danach folgte das Schicksal von San Vincenzo dem des Großherzogtums der Toscana bis zum Moment der italienischen Einheit. San Vincenzo wurde im Jahr 1949 eine selbstständige, von Campiglia Marittima unabhängige Gemeinde durch Erlass des Republikpräsidenten Nr. 414 vom 3. Juni 1949.

Im Jahr 1949 wurde Osvaldo Mischi zum ersten Bürgermeister von San Vinenzo gewählt, nach ihm wurde vor Kurzem der Platz am Rathaus betitelt.
San Vincenzo ist heutzutage eines der best ausgestatteten Badeurlaubszentren der kontinentalen Toskana, der es zur touristischen Haupstadt der Val di Cornia und zu einem der meist besuchten Orte der Etruskerküste macht. In den letzten Jahrzenten fand ein stattliches Boom des Baubereichs statt und es sind zahlreiche neuen Bauten entstanden.

DER TURM

Der erste Name, in dem der Begriff “San Vincenzo” erschienen ist, ist der des Turms von San Vincenzo, der von dem Küstenturm stammt, worin sich heute der Gemeinderat befindet.

Der Turm gehörte zu einer auf dem Territorium errichteten Serie von Küstenfestungen und Vedetten, die als Schutz vor den Angriffen der Sarazener dienten. Der Name des Turms sei wiederum auf den Namen einer nach dem Heiligen San Vincenzo benannten nahen Kirche zurückzuführen. Die Errichtung des Küstenturms war, wie bereits gesagt, Werk der Republik von Pisa, durch den Bau entstand das erste Fischerdorf. 1304 wurde die Burg
von Biserno zum Teil aufgrund der Machtkonflite innerhalb der pisanischen Familie della Gherardesca zerstört. 1406, nach dem Fall von Pisa, unterlag die Gemeinde der florentinischen Herrschaft und wurde Teil der Gemeinde von Campiglia Marittima. Anfang 1500, rebelliert, die bereits seit langer Zeit der florentinischen Herrschaft unterlag, in der Hoffnung, die antike Republik wieder ins Leben zu rufen. Dank der Stadt von Siena erhielt Pisa di Hilfe von Bartolomeo d’Alviano, Hauptmann mit einer Truppe von zirka tausend Männern aus den sienesischen Maremmen. Die Florentiner versuchten ihn aufzuhalten, indem sie eine Spedition von ca. 1200 Soldaten unter dem Komando von Ercole Bentivoglio, einer der besten Feldherren, organisierten. Die florentinischen Truppen des Feldherren Bentivoglio lagerten in Campiglia, da sie in der Nähe des Turms von San Vincenzo angreifen wollten. Das Objektiv wurde nicht zufällig gewählt, denn der Turm befand sich vor einem Engpass und stellte den einzigen Ort des ganzen florentinischen Gebiets dar, der leicht verteidigt werden konnte. Am Morgen des 17. August 1505 fand also am Turm eine blutige Schlacht statt, die mit dem Sieg der Florentiner und der Niederlage der Truppen von Bartolomeo d’Alviano endete. Dieser sah sich demnach gezwungen, sich zuerst in Sassetta und dann in Monterotondo, dazumal eine sienesische Burg, zu verstecken. Die Schlacht von San Vincenzo ware ein historisches Ereignis von solch großer Wichtigkeit, dass der Maler Giorgio Vasari sie in einem Fresko darstellte, das zu einer Gemäldereihe über die Gesten der Famile Medici zählt und im Salone dei Cinquecento in Palazzo Vecchio in Floremz ausgestellt ist.

PARK VON RIMIGLIANO

Der natürliche Küstenpark von Rimigliano ist im Jahr 1973 entstanden und befindet sich im Gebiet der Gemeinde von San Vincenzo in der Provinz von Livorno und umfasst ca. sechs Kilometer der toskanischen Küste. Der Park von Rimigliano gehört zu den Parchi della Val di Cornia, eine im Jahr 1993 von den Gemeinden von Campiglia Marittima, Piombino, San Vincenzo, Sassetta und Suvereto gegründete Gesellschaft, die noch weitere 5 Parke verwaltet: Archäologischer Park von Baratti und Populonia, Erzpark von San Silvestro, Küstenpark von Sterpaia, Naturpark von Montioni, Waldpark von Poggio Neri.

Die erste Gründungsmaßnahme wurde im Mai 1973 getroffen. Nach einer Vereinbarung der o.g. Gemeinden wurde der Park von Rimigliano zum ausgestatteten Gebietspark und seine Verwaltung als Schutzpark bestimmt. 1997 beschließt die Gemeinde von San Vincenzo die Einschlißung des Parks in die ANPIL (Geschützte Naturgebiete von lokalem Interesse) lt. Gesetz Nr. 49/95 der Region Toskana. Für eine definitive Aufnahme des Parks in die geschützten Gebiete ANPIL wartet die Region noch auf einige Pflichterfüllungen vonseiten der Gemeinde von San Vincenzo.

Das umweltbedingte absolut Bauverbot, das seit den 70er Jahren in dieser Gegend besteht und auch darauf zurückführbar ist, dass fast das ganze Parkgebiet ein Privatbesitz (Della Gherardesca)ist, hat es ermöglicht, dass diese sechs Kilomter Sandküste und die sich dahinter befindenden 200 Meter Wald, im in ihrer natürlichen Kondition intakt geblieben sind. Auch wenn es sich um einen Privatbesitz handelte, konnte der Park aufgrund seiner natürlichen Form nicht eingezäunt werden und eine folglichen Anwendung als öffentlicher Park erfolgte mit Zeit auf friedliche Art und Weise. In den letzten Jahren hat die Gemeinde auch das formelle Besitztum des fast ganzen Parks erworben, mit Ausnahme der Villa der Cavalleggeri und einigen umliegenden Geländen.

Der aktuelle Umfang des Küstenparks entstammt Beginn des Jahres 800 unter französischer Herrschaft. In der Tat, als Napoleon seiner Schwester Marianna Bonaparte, Elisa genannt, das Fürstentum von Piombino zuwies, ließ er in nur zwei Jahren (1804-1805) die Küstenstraße von San Vincenzo nach Piombino bauen – seitdem bekannt als die Straße der Prinzipessin („della Principessa“) – um der Prinzessin einen würdigen Empfang zu gewähren. Die neue Straße trennte entschieden den vollständig Küstenteil des bewaldeten Besitztums von Rimigliano von seinem Inneren, wo sich zum Teil See und Äcker befanden.

Der Parkeintritt ist frei und kann von der Provinzstraße „della Principessa“ oder auch vom langen Sandstrand, der an seinen 6 Km lang vorbeiführt. Dieser bequeme und unkontrollierte Zutritt setzt einerseits den Park beträchtlichen Abnutzung aus, insbesondere in den Sommermonaten, andererseits ermöglicht er aber den Liebhabern, ihn insbesondere von Oktober bis Mai zu genießen.

DER HAFEN

Der Touristenhafen befindet sich zwischen dem thyrrenischen und dem ligurischen Meer (diese Grenze ist gewöhnlich viel weiter nördlich angezeigt: in der Tat spricht man normalerweise von thyrrenischem Meer und thyrrenischer Küste in Bezug auf die ganze Toskana), befindet sich in der Nähe des mittelalterlichen pisanischen Turms und in idealer Lage, um den toskanischen Archipel und Korsika zu erreichen.

Am 13. Juni 2010 fand die Eröffnung des von Studio Capolei Cavalli aus Rom geplanten Touristenhafen statt. Die Eröffnungszerimonie wurde von RaiTre, übertragen. Weitere Protagonistin war die Präsentation der Bronzestatue „Saluti dal Marinaio“, ein Werk des Künstlers Giampaolo Talani, platziert an den Extremitäten des neuen Außendamms (800 Meter mit Promenade) um die ankommenden Schiffe Willkommen zu heißen und den abfahrenden eine gute Reise zu wünschen. Am gleichen Tag wurden zwei neue Plätze eingeweiht, einer im Süden (piazza Grandi) und einer im Norden (piazza Unità d’Italia) des Stadtzentrums, mit Blick auf den Hafen und uf das Meer.

DER “MARINAIO” DI TALANI

Der Matrose ist eine 7 Meter hohe Bronzeskulptur, die seit 2010 vom Hafen von San Vincenzo auf das Meer schaut, einzige Skulptur solcher Größe in einem europäischen Hafen. Das Meisterwerk wurde auf Wunsch des Dorfes von Giampaolo Talani hergestellt. Sehr beliebt und besichtigt, symbolisiert es das Gebiet der Val di Cornia und den Willen, den Blick in die Zukunft zu richten.

Hier die vom Künstler selbst erzählte Geschichte. “Der erste Duft war der des Meeres. Er erreichte leicht und entschlossen meine Nase und legte sich auf den ersten gewimmerten und heruntergeschluckten Lebensatem, haftete klebrig und leimig in meinem Geist, für ewig. Aber über dieses Meer spreche ich, einzigartig aufgrund der Schönheit seiner Küste, die entlang der Strände mit Los und Buleine und dann weiter zu den Felsen von Livorno nach Grosseto führt, indem sie die Insel Elba und San Vincenzo, wo ich zur Welt kam, grüßt..”

IL CANTINONE

Dank der Ehe mit der Gräfin Olimpia Alliata bekamen die Gherardesca und der Graf Gherardo das antike Lehnsgut zurück. Nachdem der Sumpf von Rimigliano trockengelegt wurde, entstand im Jahr 1923 “Il Cantinone”, ein großer Keller und Kornspeicher des Landgutes von Biserno. Jahrzehntelang wird es im Ort das letzte Gebäude Richtung Süden darstellen.

WEIN UND TYPISCHE PRODUKTE DES VAL DI CORNIA

Ab den 80er Jahren erreicht die Qualität der Weinerzeugung ein Niveau, das ihr die Konfrontation mit der internationalen Önologie ermöglicht. Die in Bolgheri stattgefundene Revolution, wo besondere französische Weinreben angebaut werden, diente zur Anregung für den Anbau neuer Rebenvarietäten wie Cabernet, Merlot, Syrah, ohne den traditionellen Sangiovese zu vergessen, und einer sorgfältigeren und gleichzeitig moderneren önologischen Verwaltung. Die Route der Wein- und Ölstraße führt uns Richtung Süden, wo die Experimente mit dem Cabernet ihre ersten Schritte bewegen und die Weinproduktion die Ölherstellung unterstützt. Wir fahren weiter nach Suvereto, das pochende Herz des DOC, dessen für die Weinproduktion wichtigen Gebiete insbesondere Notri und San Lorenzo sind, auch wenn man heute die neuen Weinreben auf dem ganzen Gemeindegebiet anfinden kann.

Die großen Rotweine passen perfekt zu der Gastronomie von Suvereto, deren typisches Produkt das Wildschwein darstellt, aber das Tal Val di Cornia ist auch berühmt für seine Gemüsesorten: die violett-blaue Artischocke und der Spinat. Indem man in die Erzhügel hinein fährt, von Sassetta bis nach Monteverdi. Wenn man hingegen weiter Richtung Meer fährt, kommt man in das Gebiet von Piombino, eine Gegend, die in den letzten Jahren eine besondere Neigung zur Weinzeugung gezeigt hat. Piombino ist außerdem für seinen Fischmarkt, wo man neben hochwertigen Varietäten den Bonito, die begehrteste Fischerbeute an der Küste zwischen Piombino und San Vincenzo, finden kann.

DIE MEERESPROMENADE

Die Strände von San Vincenzo sind in vier Gebiete gegliedert. Der Strand Spiaggia della Conchiglia beginnt an der nördlichen Gemeindegrenze und erstreckt sich bis zum Rand des Außendamms.

Der Strand im Zentrum ( Spiaggia del Centro) beginnt beim Damm südlich vom Hafen und geht bis zu Fosso delle Prigioni. Hier beginnt der Strand „ Spiaggia della Principessa“, der am Fosso di Botro ai Marmi endet.

Schließlich der Strand von Rimigliano, dieser erstreckt sich von Fosso di Botro ai marmi bis zur Südgrenze der Gemeinde in der Ortschaft La Torraccia.

· Blaue Flagge für Meereswasser und Strände, zehn Jahre lang von 2006 bis 2015;

· Der freie Strand im Naturpark von Rimigliano wird jedes Jahr von dem blauen Führer von Legambiente empfohlen;

· Strandbäder mit vorragenden Dienstleisungen, zu Fuß leicht zu erreichen, da sie sich meist entlang der Stadtküste befinden.

Das sind die hauptsächlichen Charakteristiken der Visitenkarte des Strandes und des Meeres von San Vincenzo für alle, die einen Badeort für einen angenehmen Aufentalt in einem natürlichen, sicheren und bequemen Meeresort suchen.

Das sind die hauptsächlichen Charakteristiken der Visitenkarte des Strandes und des Meeres von San Vincenzo für alle, die einen Badeort für einen angenehmen Aufentalt in einem natürlichen, sicheren und bequemen Meeresort suchen.

Das Meer von San Vincenzo, ein offenes, dunkelblaues Meer, ist vor dem Ort nicht sehr tief, während es am Strand des Naturparks von Rimigliano sofort zwei Meter tief ist. Man kann also sowohl sorglos baden, als auch die richtigen Tiefen zum Tauchen, Amateurfischen oder für einen Bootausflug anfinden.
Die 11 km Strand sind alle breit und bestehen aus hellem, feinem Sand. Hinter dem Strand der Ortschaft befindet sich sofort das Dorf und die Straßen, während sich hinter dem Strand von Rimigliano ein üppiger Pinienwald befindet, der mit den ausgestatteten Pfaden (mit Picknick-Tischen, Duschen, zwei Raststätten und behindertengerechten Laufwegen) das Herz des Naturparks von Rimigliano darstellen.

ARCHÄOLOGISCHER PARK VON BARATTI UND POPULONIA

Weiter Richtung Piombino erreicht man den Golf von Baratti, unter dem Dorf Populonia, die einzige Ertruskerstadt am Meer.

Hier befindet sich der Archäologische Park von Baratti und Populonia, der einen großen Gebäudekomplex der antiken Etrusker beherbergt, welcher sich dank der Verarbeitung des von der Insel Elba stammende Eisen entwickelt hat. Der Stadtname stammt von Fufluns, der Name des etruskischen Weingottes. Auf der Anhöhe, die Akropolis: die Etrusker begruben ihre Toten im Tal und so entstand im Laufe der Jahrhunderte eine große Nekropole mit interessanten Gräbern aus verschiedenen Epochen.

Ein Wachtturm aus dem XIII Jahrhundert kennzeichnet den Eingang zum Stadtzentrum zusammen mit der halbrunden Festigung Rivellino, im XV Jahrhundert wurde diese in die antiken Stadtmauern eingefügt. Im nördlichen Stadtteil kann man die Cittadella besichtigen, ein Gebäudekomplex, in dem sich der Palazzo degli Appiani, Herrscher des bis zur französischen Invasion unabhängigen Staates von Piombino, befindet. In diesem Palast befindet sich heutzutage das Archäologische Museum des Territoriums von Populonia.

VIA VITTORIO EMANUELE II

Das wahre Entstehen des Orts kann man der ersten Hälfte des XVIII Jahrhunderts zuschreiben, nach dem Bau einer Poststation mit anliegendem Hotel, neben dem bald weitere Häuser entstanden. In dem von Antonio Benvenuti und von seinen Nachfolgern verwalteten Hotel, hielt sich auch der Großherzog der Toskana auf. Nach diesem Ereignis wurde es als kaiserliches und königliches Hotel bezeichnet, wie eine Gedenkplatte in Via Vittorio Emanuele II, in der Nähe von Piazza della Vittoria, berichtet.

So wie es in vielen kleinen touristischen Dörfern passiert, wurde die Hauptstraße in eine Fußgänderzone umgewandelt und stellt das neuralgische Zentrum der Vergnügungs- und Handelsaktivitäten dar.

IL GIRARROSTO

Im Jahr 1952 eröffnet Lelo Livi das schlossähnliche Hotel-Restaurant “Girarrosto” auf dem Hügel des Viertels „Acquaviva“, zu den Gästen zählten prominente Persönlichkeiten der Politik und Schauspieler. Auf seinen Trümmern wird dank einer wichtigen Investition eine neue Unterkunftseinrichtung für Touristen entstehen. Keine Bratspieße und Grillbraten mehr in den früheren Räumen der dolce vita „à la San Vincenzo“. Nach einer zehnjährigen Verwahrlosung steht das Schicksal eines der beknnatesten Gebäuden des Badeorts, jahrelanges Ziel von Schauspielern, Sängern, Politikern und Geschäftsleuten entlang der Leitlinie Roma-Viareggio, um das von Lelo Livi, Vorläufer des Gambero Rosso von Fulvio Pierangelini, zubereitete Wildfleisch zu genießen, fest.